LED-Masken arbeiten mit sicherem, nicht ionisierendem Licht ohne UV-Strahlung. Erfahre, warum dies sicher ist, welche leichten Nebenwirkungen auftreten können und wann du einen Arzt konsultieren solltest.
- Die LED-Lichttherapie nutzt sichtbares und nahes Infrarotlicht – kein UV-Licht, daher keine Verbrennungen oder DNA-Schäden
- Das Licht ist nicht ionisierend und nicht invasiv – eine der sanftesten Hautpflegeanwendungen für zu Hause
- Leichte, vorübergehende Rötungen oder Trockenheit können auftreten und klingen schnell ab
- Besondere Vorsicht bei Schwangerschaft, lichtempfindlichen Medikamenten oder Augenerkrankungen – bitte sprich dich vorher mit deinem Arzt ab
- Trage den Augenschutz und halte dich an die Anwendungsdauer (die SolarMask schaltet sich nach 15 Minuten automatisch ab)
„Schadet das Licht nicht deinem Gesicht?“ ist vielleicht die am häufigsten gestellte Frage zu LED-Masken. Verständlich – wir verbinden „Licht auf der Haut“ schnell mit der Sonne und Sonnenbrand. Doch die LED-Lichttherapie funktioniert grundlegend anders als UV-Strahlung. In diesem Artikel erklären wir, warum sie sicher ist, welche Ausnahmen es gibt und worauf du achten musst.
Warum LED-Licht kein UV-Licht ist
Der Unterschied liegt in der Wellenlänge. UV-Licht (unter 400 nm) enthält genug Energie, um Hautzellen und DNA zu schädigen – daher kommen Sonnenbrand und Hautalterung. Die LED-Lichttherapie nutzt hingegen sichtbares und nahes Infrarotlicht (ca. 450–850 nm): geringere Energie, nicht ionisierend und ohne Zellschäden. Sie stimuliert die Zellen vielmehr durch einen Prozess, der als Photobiomodulation bezeichnet wird.
- Kein UV-Licht – keine Verbrennungen, keine beschleunigte Hautalterung
- Nicht ionisierend – zu wenig Energie, um die DNA zu schädigen
- Nicht-invasiv – keine Nadeln, keine Hitzeschäden, keine Erholungszeit
Was die Forschung sagt
Die LED-Lichttherapie wird bereits seit den 1960er Jahren erforscht und in Kliniken zur Wundheilung und bei Hauterkrankungen eingesetzt. Das Sicherheitsprofil ist gut dokumentiert: In Studien zu rotem, blauem und nahinfrarotem Licht werden selten schwerwiegende Nebenwirkungen berichtet (Hamblin, 2018). Blaues Licht (450 nm) wird weltweit in der Hautpflege für ein klareres Hautbild eingesetzt – lesen Sie mehr dazu in unserem Artikel über blaues Licht und Hautunreinheiten.
Wichtig: „Sicher“ bedeutet nicht „heilt alles“. LED-Licht unterstützt die Haut; es ist kein Ersatz für die medizinische Behandlung einer Hauterkrankung.
Mögliche Nebenwirkungen
Sie sind selten und mild. Was manchmal auftritt:
- Leichte, vorübergehende Rötung unmittelbar nach einer Sitzung (klingt meist innerhalb einer Stunde ab)
- Ein leichtes Trockenheitsgefühl – lässt sich mit einer milden Feuchtigkeitscreme beheben
- Müde Augen beim Blick in das helle Licht – daher der Augenschutz
Diese Effekte sind vorübergehend. Sollte eine anhaltende Reizung auftreten, verringern Sie die Häufigkeit oder legen Sie eine kurze Pause ein.
Für wen gilt besondere Vorsicht?
Für die meisten gesunden Menschen ist die LED-Therapie bei normaler Anwendung sicher. Sprich jedoch zuerst mit deinem Arzt, wenn eine der folgenden Situationen auf dich zutrifft:
- Sie sind schwanger oder stillen
- Sie nehmen lichtempfindliche Medikamente ein (z. B. bestimmte Antibiotika, Isotretinoin oder Johanniskraut)
- Sie leiden an einer Augenerkrankung oder Epilepsie
- Sie haben eine aktive Hauterkrankung oder eine Krebserkrankung in der Vorgeschichte
Ergebnisse und Empfindlichkeit variieren von Person zu Person.
Sichere Anwendung zu Hause
Die SolarMask LED-Maske ist CE-zertifiziert und schaltet sich nach 15 Minuten automatisch ab, damit du die empfohlene Dosis nicht überschreitest. Möchtest du wissen, wie oft du die Behandlung am besten durchführen solltest? Lies hier, wie oft du eine LED-Maske verwenden solltest.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich meine Augen mit einer LED-Maske schädigen?
Das sichtbare Licht ist hell, enthält aber kein UV-Licht. Schauen Sie nicht direkt in die LEDs und tragen Sie den mitgelieferten Augenschutz; dann besteht keine Gefahr für Ihre Augen.
Ist LED-Licht für den täglichen Gebrauch sicher?
Ja, sofern du dich an die Anwendungsdauer hältst. Für die meisten Zwecke reichen 3–4 Sitzungen à 15 Minuten pro Woche aus; eine häufigere Anwendung führt nicht automatisch zu einem besseren Ergebnis.
Bekomme ich davon eine Bräune?
Nein. Die LED-Therapie enthält kein UV-Licht, daher wird Ihre Haut nicht braun und Sie bekommen keinen Sonnenbrand.
Ist die Anwendung während der Schwangerschaft sicher?
Es gibt keine Hinweise auf Schäden, aber da es nur wenige Studien bei Schwangeren gibt, empfehlen wir, zunächst Ihren Arzt zu konsultieren.
Die LED-Lichttherapie ist eine der sichersten Hautbehandlungen, die du zu Hause durchführen kannst: kein UV-Licht, nicht-invasiv und gut erforscht. Halte dich an die einfachen Richtlinien und profitiere sorgenfrei von allen fünf Wellenlängen der SolarMask-Maske.
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Die Maske ansehen →Quellen & wissenschaftliche Studien
- Wunsch A, Matuschka K (2014). A controlled trial to determine the efficacy of red and near-infrared light treatment in patient satisfaction, reduction of fine lines, wrinkles, skin roughness, and intradermal collagen density increase. Photomedicine and Laser Surgery.
- Avci P et al. (2013). Low-level laser (light) therapy (LLLT) in skin: stimulating, healing, restoring. Seminars in Cutaneous Medicine and Surgery.
- Hamblin MR (2017). Mechanisms and mitochondrial redox signaling in photobiomodulation. Photochemistry and Photobiology.
- De Arruda Vidal C et al. (2020). LED phototherapy for facial rejuvenation. Journal of Cosmetic and Laser Therapy.
Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient lediglich der Information und stellt keine medizinische Beratung dar. Die LED-Lichttherapie unterstützt die Haut, heilt jedoch keine Erkrankungen; die Ergebnisse variieren von Person zu Person. Bei Schwangerschaft, lichtempfindlichen Medikamenten oder einer Hauterkrankung: Konsultiere bitte zuerst deinen Arzt.
