Die LED-Maske in deiner Hautpflege-Routine: Serum, Retinol und Lichtschutzfaktor
Wo passt deine LED-Maske in deine Hautpflege-Routine? Welche Produkte kannst du damit kombinieren, welche solltest du besser nicht unmittelbar davor verwenden, und warum ist Sonnenschutz tagsüber unverzichtbar?
- Trage deine LED-Maske auf die gereinigte, trockene Haut auf – vor dem Auftragen reichhaltiger Cremes
- Lässt sich gut mit einem leichten, feuchtigkeitsspendenden Serum (z. B. Hyaluronsäure) kombinieren
- Verzichte kurz vor einer Anwendung auf Retinol, starke Säuren und Peelings
- Schließe die Behandlung mit einer Feuchtigkeitscreme ab; tagsüber immer mit Lichtschutzfaktor – unverzichtbar
- Anwendungsdauer 15 Minuten (Automatik-Timer), 3–4 Mal pro Woche
Eine LED-Maske wirkt am besten, wenn sie an der richtigen Stelle in deiner Routine eingesetzt wird. Die gute Nachricht: Es ist ganz einfach. Das Wichtigste ist eine saubere Haut, damit das Licht gut durchdringen kann, und die clevere Kombination mit deinen Pflegeprodukten. So holst du das Beste aus jeder Sitzung heraus.
An welcher Stelle in deiner Routine kommt die Maske zum Einsatz?
Direkt nach der Reinigung und vor deinen reichhaltigeren Cremes. Eine saubere, trockene Haut lässt das Licht am besten durch; eine Schicht aus reichhaltiger Creme oder Make-up steht dem hingegen im Weg. Die LED-Therapie wirkt über Photobiomodulation – dafür muss das Licht deine Hautzellen erreichen können.
Was lässt sich damit kombinieren?
- Feuchtigkeitsspendendes Serum (Hyaluronsäure, Panthenol): darf vor der Sitzung aufgetragen werden – dünn und nicht okklusiv, damit das Licht gut hindurchdringen kann.
- Beruhigende Inhaltsstoffe (Niacinamid, Centella): gut kombinierbar, besonders bei empfindlicher Haut.
- Feuchtigkeitscreme nach der Sitzung: versiegelt die Haut und gleicht eventuelle leichte Trockenheit aus.
Was solltest du kurz vor einer Sitzung besser weglassen?
- Retinol und starke Säuren (AHA/BHA): Hebe diese für einen anderen Zeitpunkt auf; in Kombination mit Licht können sie die Haut unnötig reizen.
- Peelings und aggressive Exfolianten: nicht unmittelbar davor – frisch gepeelte Haut ist empfindlicher.
- Dicke, okklusive Schichten (reichhaltige Cremes, Öle): Diese blockieren das Licht; heben Sie sie sich für nach der Sitzung auf.
Verwenden Sie verschreibungspflichtige Medikamente wie Isotretinoin oder lichtempfindliche Produkte? Sprechen Sie dann zuerst mit Ihrem Arzt.
LSF: tagsüber unverzichtbar
LED-Licht enthält kein UV und macht deine Haut nicht sonnenempfindlicher. Aber wenn du das Ergebnis erhalten möchtest – insbesondere bei Pigmentflecken oder Anti-Aging –, ist täglicher Sonnenschutz entscheidend. UV-Strahlung ist die Hauptursache für Pigmentflecken und Hautalterung; ohne Schutz arbeitest du deinem eigenen Ergebnis entgegen.
Deine Routine Schritt für Schritt
Wie oft du das machst, erfährst du unter „Wie oft benutzt man eine LED-Maske?“.
Häufig gestellte Fragen
Verwende ich die Maske vor oder nach dem Serum?
Ein leichtes, feuchtigkeitsspendendes Serum darf vor der Anwendung aufgetragen werden. Dickflüssigere Cremes, Öle und aktive Produkte (Retinol, Säuren) trägst du nach der Anwendung auf, damit sie das Licht nicht blockieren oder die Haut reizen.
Kann ich Retinol und meine LED-Maske am selben Abend verwenden?
Besser nicht direkt vor der Sitzung. Verwenden Sie Retinol zu einem anderen Zeitpunkt oder nach der Behandlung, um unnötige Reizungen zu vermeiden.
Muss ich mein Gesicht vor jeder Sitzung reinigen?
Ja. Eine saubere, trockene Haut ohne Make-up oder dicke Creme lässt das Licht am besten durch und sorgt für das beste Ergebnis.
Brauche ich nach einer LED-Sitzung einen Lichtschutzfaktor (LSF)?
LED-Licht macht Ihre Haut nicht sonnenempfindlich, aber täglicher Sonnenschutz schützt Ihr Ergebnis – insbesondere bei Pigmentflecken und Anti-Aging. Tragen Sie tagsüber also immer Sonnenschutz auf.
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- Wunsch A, Matuschka K (2014). A controlled trial to determine the efficacy of red and near-infrared light treatment in patient satisfaction, reduction of fine lines, wrinkles, skin roughness, and intradermal collagen density increase. Photomedicine and Laser Surgery.
- Avci P et al. (2013). Low-level laser (light) therapy (LLLT) in skin: stimulating, healing, restoring. Seminars in Cutaneous Medicine and Surgery.
- Hamblin MR (2017). Mechanisms and mitochondrial redox signaling in photobiomodulation. Photochemistry and Photobiology.
- De Arruda Vidal C et al. (2020). LED phototherapy for facial rejuvenation. Journal of Cosmetic and Laser Therapy.
Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient lediglich der Information und stellt keine medizinische Beratung dar. Die LED-Lichttherapie unterstützt die Haut, heilt jedoch keine Erkrankungen; die Ergebnisse variieren von Person zu Person. Bei Schwangerschaft, lichtempfindlichen Medikamenten oder einer Hauterkrankung: Konsultiere bitte zuerst deinen Arzt.
